Als Nolan-Fanboy sowieso Pflicht, und gemessen an dem, was sonst noch im Kino läuft eh die logische Wahl.
Es kommt selten vor, dass man durch 3 Stunden Dialoge so gut unterhalten wird wie hier, der Film ist ne absolute Wucht...konnte man sich vorher aber auch denken.
Nein, nicht persönlich. Es wird erwähnt dass Deutsche/Österreichische Wissenschaftler das Atom gespalten haben, Oppenheimer baut auf dieser Entdeckung auf, da sich hierdurch eine Menge Energie freisetzen lässt und der Gedanke einer Bombe einfach naheliegend ist.
Es geht hier eher um die Wirren rund um die Person Oppenheimer als Jude, Integrität, Moral (die Frage, wieso weiter an der Bombe forschen nachdem die Deutschen kapitulierten?) und Anschuldigungen innerhalb des amerikanischen Regierungs-Militär- und Wissenschaftsapparats.
Man kann sagen dass der Film da ansetzt, als die Spaltung erfolgreich war, sie ist nicht Hauptbestandteil der weiteren Handlung, sondern eher Ausgangspunkt.
Davor hat man Oppenheimers Werdegang als Student und Privatperson angerissen, eigentlich "zur Sache" geht es aber erst nach der Kernspaltung.